Die hohe Inflation hinterlässt in Portugal weiterhin ihre Spuren: Verschiedene Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs verteuern sich. Bei den Lebensmittelkosten in Portugal betrifft dies beispielsweise das Brot, das im August 2022 in Portugal um 15 % teurer war als im gleichen Monat des Vorjahres. Dies ist jedoch immer noch weniger als der Gesamtdurchschnitt aller Länder der Europäischen Union (EU), der bei 18 % lag. Werfen wir einen genaueren Blick auf die jüngsten von Eurostat veröffentlichten Daten, die sich direkt auf die Lebenshaltungskosten in Portugal im Jahr 2022 auswirken.
Nach Angaben des statistischen Amtes der Europäischen Union hat sich der Anstieg der Brotpreise seit März beschleunigt, was mit dem Beginn des Krieges in der Ukraine und der steigenden Inflation in Portugal sowie ganz Europa zusammenfällt.
An der Spitze der Rangliste der größten Preissteigerungen steht Ungarn, wo der Brotpreis innerhalb eines Jahres um 65,5 % gestiegen ist. Es folgen Litauen (33,3 %), Estland und die Slowakei (jeweils 32,2 %). Dem gegenüber stehen Frankreich, die Niederlande und Luxemburg, wo der Brotpreis „nur“ um 8,2 %, 9,6 % bzw. 10,2 % gestiegen ist.
Eurostat hebt hervor, dass die Preise für Brot und Speiseöl aufgrund der Invasion Russlands in der Ukraine stark gestiegen sind, da beide Länder wichtige Exporteure von Getreide, wie Weizen und Mais, sowie Düngemitteln sind.