Eine brandneue internationale Brücke über den Fluss Sever wird den Reiseverkehr zwischen Portugal und Spanien verändern, die Strecke zwischen Montalvão und Cedillo um 85 km verkürzen und die lokale Wirtschaft ankurbeln.
Die 19,5 Millionen Euro teure Brücke, die durch den portugiesischen Aufbau- und Resilienzplan (PRR) finanziert wird, wurde auf dem 25. Iberischen Gipfel in Faro im Oktober 2024 beschlossen und am 29. Dezember offiziell in Auftrag gegeben.
Der Minister für territoriale Kohäsionspolitik, Manuel Castro Almeida, erklärte, das Projekt werde die Binnenregionen stärken, Arbeitsplätze schaffen und die Anbindung verbessern. „Investitionen in das Landesinnere sind entscheidend, um regionale Ungleichheiten zu verringern und der Abwanderung entgegenzuwirken“, fügte er hinzu.
Der Bürgermeister von Nisa, José Dinis Serra, bezeichnete die Brücke als ein „deutliches Beispiel für die gemeinsame Beharrlichkeit“ der portugiesischen und spanischen Behörden. Er hob ihre langfristigen Vorteile hervor: schnelleres Reisen, stärkere grenzüberschreitende Verbindungen und neue Möglichkeiten für die lokale Bevölkerung.
Das Projekt umfasst auch die Modernisierung von neun Kilometern der Gemeindestraße 1139, wodurch die Erreichbarkeit der Region weiter verbessert wird. Nach ihrer Fertigstellung wird die Brücke nicht nur Reisezeit sparen, sondern auch die Beziehungen zwischen den Gemeinden auf beiden Seiten der Grenze stärken.