Die besten Städte Europas, um 2021 in Immobilien zu investieren: Lissabon nicht mehr unter den Top 10

Immobilieninvestition in Lissabon
Immobilieninvestition in Lissabon
16 Februar 2021, Redaktion

Der Immobilienmarkt in Europa erweist sich auch in Krisenzeiten als sichere Option für Anleger. Trotz der weltweiten Corona-Pandemie, die auch Portugal fest im Griff hat, haben internationale Investoren Europa nach wie vor im Visier, wenn es um Immobilieninvestitionen geht. Die portugiesische Hauptstadt Lissabon, die 2019 noch als die beste europäische Stadt für Immobilieninvestitionen galt und 2020 auf Platz 10 landete, ist erneut in der Rangliste zurückgefallen und belegt nun den 15. Platz. Die Liste der attraktivsten europäischen Städte für Investitionen in den Immobiliensektor im Jahr 2021 wurde um einige neue Elemente erweitert.

Laut einer jährlichen Studie mit dem Titel Emerging Trends in Real Estate, die von PwC und dem Urban Land Institute durchgeführt wird, sind Immobilien trotz Corona immer noch eine beliebte Investitionsobjekte. Die Studie zeigt den Beitrag von Investmentfonds, Bauträgern, Immobilienunternehmen und anderen Marktteilnehmern in dieser Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit in ganz Europa.

Berlin ist die attraktivste Stadt für Investitionen in Immobilien im Jahr 2021, es folgen London und Paris auf den Plätzen zwei und drei. Die deutsche Hauptstadt setzt sich dank Faktoren wie dem konsolidierten Markt für Büro-Immobilien sowie den wirksamen Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung von COVID-19 durch. Bereits 2018 war Berlin führend, während Lissabon 2019 die deutsche Stadt vom ersten Platz verdrängte.

Die Studie, die zum 18. Mal veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, dass die COVID-19-Pandemie „die Art und Weise, wie Menschen leben und arbeiten, verändert hat“, und fügt hinzu, dass „europäische Immobilienbesitzer erkennen, dass alle Aspekte des Immobiliensektors durch die Pandemie verändert wurden. Das Ergebnis sind größere Turbulenzen in der Wirtschaft. Dies ist eine äußerst herausfordernde Zeit für europäische Immobilien, die erstmals 2020 mit einer starken Rezession konfrontiert wurden. Nun steht eine zwar anhaltende, aber fragile wirtschaftliche Erholung in Aussicht mit der Gefahr von neuen Corona-Wellen“, heißt es in dem Bericht.

Neben Lissabon landen auch die spanischen Städte Madrid und Barcelona in dem Ranking, obwohl beide Städte Plätze einbüßten und auf den 8. bzw. 13. Platz rutschten. „Die Aussichten für südeuropäische Städte haben sich definitiv verschlechtert, weil die wirtschaftlichen Herausforderungen nach der Pandemie zu groß sind, um eine rasche Erholung zu rechtfertigen“, warnt einer der in der Studie zitierten Experten. Zumal diese drei Städte, Lissabon, Madrid und Barcelona, stark vom Tourismussektor abhängen, einem Sektor, der von der COVID-19-Pandemie besonders schwer getroffen wurde.

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