Laut Brüssel sind die Realpreise für portugiesische Immobilien immer noch „unterbewertet“

Laut Brüssel sind die Realpreise für portugiesische Immobilien immer noch „unterbewertet“
Laut Brüssel sind die Realpreise für portugiesische Immobilien immer noch „unterbewertet“
23 März 2018, Redaktion

Die Immobilienpreise in Portugal liegen „gar nicht so hoch“. Dies bestätigt die Europäische Kommission (EK), für die die Erholung der Immobilienpreise in Portugal in den Jahren 2016 und 2017, die „Korrektur der vorher niedrigen Werte“ bedeutet. Ein Szenario, das trotzdem die nationale Nachfrage beeinflussen kann.

„Momentan scheinen die Risiken im Zusammenhang mit der neuen Dynamik im Immobiliensektor unter Kontrolle zu sein“, teilt die Europäische Kommission in einem Bericht über Portugal mit. Wenn jedoch der starke Anstieg der Immobilienpreise mittelfristig anhält, wird eine genauere Überwachung dieser Entwicklung ratsam.

Laut der EK war der Anstieg der Immobilienpreise „hauptsächlich auf Tourismusgebiete beschränkt“, da sich die Immobilienpreise generell „noch von der Krise erholen“.

„Die Konzentration der Preiserhöhungen in Urlaubsgebieten, die auch Umbaumaßnahmen von Wohnimmobilien in Ferienunterkünfte beinhaltet, lässt darauf schließen, dass der Immobilienmarkt derzeit hauptsächlich von der externen Nachfrage und Investitionen im Zusammenhang mit dem Tourismus angetrieben wird“, heißt es in dem Bericht. Hinzugefügt wird, dass „die inländischen Faktoren viel schwächer erscheinen, da der Bestand an Hypothekendarlehen immer noch sinkt“.

Dem Bericht zufolge findet der Preisanstieg der Jahre 2016 und 2017 „nach einer langen Zeit rückläufiger Preise statt und wird nun als eine Korrektur der vorherigen Abwertungen gesehen, anstatt eine Anhäufung neuer Ungleichgewichte“. Aus Sicht der EK sind die realen Immobilienpreise immer noch „unterbewertet“.

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