11 Tipps, um Ihre Immobilie für Käufer attraktiver zu machen

So machen Sie Ihre Immobilie für potenzielle Käufer interessanter / Gtres
So machen Sie Ihre Immobilie für potenzielle Käufer interessanter / Gtres
24 Juli 2019, Redaktion

Ob Sie eine Immobilie mit Erfolg verkaufen oder nicht, hängt nicht nur vom Preis ab, sondern auch davon, wie Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung potenziellen Käufern gegenüber präsentieren. Während vor allem die Eckdaten nicht verändert werden können, wie zum Beispiel die Ausrichtung oder das Baujahr, gibt es einige andere (variable) Merkmale, die Sie nutzen können, um Ihre Immobilie für Käufer attraktiver zu machen.

Diese Variablen, so Jesús Duque, stellvertretender Geschäftsführer von Alfa Inmobiliaria, „steigern oder mindern die Verkaufschancen einer Immobilie, je nachdem, ob sie besser oder schlechter präsentiert wird, besser oder schlechter erhalten ist, besser oder schlechter dekoriert, besser oder schlechter beleuchtet oder mehr oder weniger sauber“. Obwohl der Preis nach wie vor ein Hauptfaktor ist, ist er seiner Meinung nach nicht notwendig das ausschlaggebende Argument, wenn es um die Kaufentscheidung geht.

Potenzielle Käufer berücksichtigen nach seiner Erfahrung – über 20 Jahre in der Branche – die folgenden 11 Kriterien:

  1. Größe und Aufteilung: Beim Verkauf einer Immobilie ist es wichtig, die tatsächliche Größe hervorzuheben (vor allem, wenn sie über große Räume verfügt), aber auch, alle Möbel, die nicht für den täglichen Gebrauch notwendig sind, zu entfernen und die unnötigen Platz im Wohnzimmer, in den Schlafzimmern, in der Küche, im Badezimmer und (falls vorhanden) auf der Terrasse oder auf dem Balkon einnehmen. 
  2. Sauberkeit und angenehme Atmosphäre: Eines der offensichtlichen Dinge, die bei der Besichtigung einer Immobilie ins Auge stechen, ist die Sauberkeit. „Obwohl es auf der Hand zu liegen scheint, sind viele Immobilien nicht immer sauber oder gut belüftet. In diesen Fällen kommt es höchstwahrscheinlich nicht zum Abschluss des Verkaufs“, warnt Duque.
  3. Kleine Schäden reparieren: „Es macht keinen guten Eindruck, wenn die Wasserhähne kaputt sind, die Rollläden in schlechtem Zustand, die Steckdosen defekt, es Risse in Wänden oder Decken gibt, gesprungene Fliesen in der Küche oder im Badezimmer… Es ist wichtig, kleine Schäden zu reparieren, bevor Sie die Immobilie einem potenziellen Käufer zeigen.“
  4. Klare Farben und Raumtemperatur: Weder kalt noch warm. Im Idealfall fühlen sich die potenziellen Käufer während der Besichtigung der Immobilie sowohl in Bezug auf Temperatur als auch auf die Farben wohl. „Der farbliche Geschmack ist sehr subjektiv. Am besten ist es, Wände und Decken in hellen, weichen und für das menschliche Auge nicht aggressiven Farben zu streichen. Wir empfehlen Weiß, Creme, Hellgelb oder Hellgrau“, so Duque.
  5. Keine persönlichen Gegenstände: So schwierig es auch ist, persönliche Fotos wegzuräumen, ist es am besten, wenn eine Immobilie bei der Besichtigung keine Spuren der aktuellen Eigentümer aufweist. „Wenn wir erreichen möchten, dass der Käufer sich in der Immobilie sieht, müssen wir ihm einen möglichst neutralen Raum bieten“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer von Alfa Inmobiliaria. Deshalb setzt dieses Unternehmen darauf, alle Gegenstände zu entfernen, die das Ambiente überlasten könnten, wie Gemälde oder Pflanzen.
  6. Diversifizierung der Vertriebskanäle: Obwohl die meisten Anzeigen für den Verkauf von Immobilien auf Internetportalen wie idealista inseriert werden, kann es hilfreich sein, ein traditionelles „Vende-se“-Schild („zu verkaufen“) am Fenster oder am Portal anzubringen, um so eine größere Anzahl von Käufern zu erreichen.
  7. Anzeigen mit scharfen Fotos: Um das Interesse potenzieller Käufer zu wecken, empfiehlt Alfa Inmobiliaria, mindestens 10 Fotos hochzuladen, die tagsüber bei Tageslicht und mit einem Weitwinkelobjektiv aufgenommen wurden, um allen Räumen der Immobilie ein Gefühl von Geräumigkeit zu geben. „Abgesehen von guten Fotos ist es auch wichtig, eine aussagekräftige Beschreibung der Immobilie hinzuzufügen, in der ihre Merkmale aufgelistet und ihre Stärken hervorgehoben werden.“
  8. Virtueller Rundgang: Viele Käufer sehen sich gerne einen virtuellen Rundgang an, bevor sie sich für eine Besichtigung vor Ort entscheiden. „Zeit ist Geld. Eine virtuelle Vorschau der Immobilie ermöglicht es uns, sie wirklich nur denjenigen Interessenten zu zeigen, die wirklich an ihr interessiert sind. So verlieren Sie keine Zeit mit Leuten, die einfach nur neugierig sind“, erklärt Duque.
  9. Bewertung der Umgebung: Obwohl die Käufer besonders auf den Preis, die Größe, die Ausrichtung, die Größe oder das Baujahr achten, suchen immer mehr potenzielle Käufer Informationen über das Viertel, in dem sich die Immobilie befindet, und Angebote wie Schulen, Gesundheitszentren, Bars, Restaurants, kulturelle Einrichtungen... „Wenn sich die zum Verkauf stehende Immobilie in einer Wohnanlage mit Garage, Fitnessstudio, Paddelplatz oder Schwimmbad befindet, ist es sehr wichtig, dass diese Informationen in der Anzeige erscheinen, um potenzielle Käufer anzuziehen“, erläutert Duque.
  10. Den Preis festlegen: Sie sollten eine klare Vorstellung von dem Verkaufspreis Ihrer Immobilie haben. Der zweite Geschäftsführer von Alfa Inmobiliaria erinnert daran, wie wichtig es ist, den Preis abzurunden, um eine bessere Wirkung bei möglichen Käufern zu erzielen. „Es ist nicht dasselbe, eine Wohnung für 200.000 Euro anzubieten als für 199.000 Euro“, so Duque.
  11. Informationen über laufende Kosten: Die Käufer möchten eine klare Vorstellung von den zusätzlichen Kosten haben, die ihnen durch den Kauf der Immobilie entstehen. Dazu gehören die Nebenkosten in der Wohnanlage oder die Grundsteuer (IMI). „Diese Art von Informationen ist ein Zeichen der Transparenz seitens des Verkäufers und schafft Vertrauen beim Käufer“, fügt Duque abschließend hinzu.
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