Immobilienpreise in Portugal zurück auf Vor-Corona-Niveau

Die Bankbewertungen von Immobilien steigen im April auf 1.111 Euro/m2, der gleiche Wert wie vor der COVID-19-Pandemie

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Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay
10 Juni 2020, Redaktion

Im April haben die portugiesischen Banken den Wert der im Bereich Wohnungsbaukredite und Hypotheken durchgeführten Bewertungen erneut erhöht. Nachdem der Wert im März gegenüber dem Vormonat um einen Euro auf 1.110 Euro/m2 gesunken war, hat sich der in den Bankbewertungen gemessene Wert nun um einen Euro auf 1.111 Euro/m2 erhöht. Dabei handelt es sich um die gleiche Rekordzahl, die im Februar vor der Pandemie festgestellt wurde, bevor Portugal aufgrund des Coronavirus zum Stillstand kam.

„Dieser Wert (1.111 Euro/m2) entspricht einem Anstieg von 0,1% gegenüber März und 9,5% gegenüber dem Vorjahresmonat. Es ist zu beachten, dass trotz der außergewöhnlichen Umstände rund 22.000 Bankbewertungen durchgeführt worden sind.“ Diese Zahl liegt 2% niedriger als im gleichen Vorjahreszeitraum und 12% niedriger als im Vormonat, heißt es in der Mitteilung des portugiesischen Statistikinstituts (INE).

Der größte monatliche Anstieg der Immobilienpreise wurde in der Autonomen Region der Azoren (3,2%) verzeichnet, während der stärkste Rückgang in Alentejo (-0,2%) beobachtet wurde. Im Jahresvergleich war der größte Anstieg in der Metropolregion Lissabon (11%) und der kleinste in Alentejo (0,0%) zu verzeichnen.

Bei den Wohnungen betrug die durchschnittliche Bankbewertung 1.210 Euro/m2, ein Plus von 10,3% gegenüber April letzten Jahres (+113 Euro) und 0,1% gegenüber dem Vormonat (+1 Euro).

„Der höchste Wert wurde in der Metropolregion Lissabon (1.490 Euro/m2) und der niedrigste im Alentejo (858 Euro/m2) beobachtet. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Wert um 0,1%, wobei die Region Centro den höchsten Anstieg verzeichnete (2%) und die Autonome Region Madeira den stärksten Rückgang (-0,7%). Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Metropolregion Lissabon den bedeutendsten Anstieg (11,9%) und Algarve den niedrigsten (4,7%)“, so das INE.

Nach Objektart betrachtet stieg der Medianwert der Bewertung für T2-Immobilien (2 Schlafzimmer) um 1 Euro auf 1.235 Euro/m2, während der Preis für T3-Immobilien (3 Schlafzimmer) um 1 Euro auf 1.093 Euro/m2 fiel. Laut INE machten diese beiden Objektarten im April 80,7% der Wohnungsbewertungen aus.

Bei Häusern und Villen betrug der Medianwert der Bankbewertung im April 939 Euro/m2, ein Plus von 6,7% (59 Euro) gegenüber dem Vorjahreszeitraum und 1,7% (16 Euro) gegenüber dem Vormonat.

Die höchsten Werte wurden an der Algarve (1.602 Euro/m2) und in der Metropolregion Lissabon (1.462 Euro/m2) beobachtet, wobei der Alentejo den niedrigsten Wert verzeichnete (763 Euro/m2).

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