3 Tipps für den Immobilienkauf in Portugal

Doutor Finanças
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26 Juni 2019, Redaktion

Der Kauf einer Immobilie ist eine wichtige Entscheidung, umso mehr, wenn Sie eine Immobilie im Ausland kaufen möchten und Sie den Kauf obendrein finanzieren müssen. In diesem Artikel, der vom portugiesischen Finanzportal Doutor Finanças für idealista/news erstellt wurde, geben wir Ihnen 3 wichtige Tipps für den Immobilienkauf in Portugal.

1. Genügend finanzielle Mittel

Momentan finanzieren die portugiesischen Banken nur jene Immobilien zu 100%, die sie selbst im Portfolio haben. Wenn Sie vorhaben, ohne Eigenkapital zu kaufen, reduziert sich das vorhandene Angebot somit drastisch und mehr noch, wenn man beachtet, dass die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt in Portugal derzeit sehr hoch ist.

Wer über einen Immobilienmakler oder auf eigene Faust sucht, kann normalerweise mit einer Finanzierung von bis zu 90% durch die Banken rechnen. Dementsprechend benötigen Sie 10% des Kaufpreises, zu dem allerdings noch die Kaufnebenkosten wie Kaufurkunde, Grunderwerbsteuer oder Stempelsteuer hinzukommen.

Da die Banken in manchen Fällen nicht dazu bereit sind, 90% des Kaufpreises zu finanzieren, und damit Sie über eine bessere Verhandlungssituation verfügen, ist es ratsam, 20% des Kaufpreises aus Eigenkapital beisteuern zu können.

Ein wichtiger Punkt, bevor Sie überhaupt mit der Suche nach einer passenden Immobilie in Portugal beginnen, ist zu überprüfen, wie viel Eigenkapital Ihnen für den Kauf zur Verfügung steht. Wenn Sie wissen, wie viel die Banken zu finanzieren bereit sind, können Sie so Ihr tatsächliches Budget errechnen.

2. Alle notwendigen Unterlagen

Sobald Sie Ihren tatsächlichen Finanzierungsbedarf errechnet haben, müssen Sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Hypothekendarlehen bei einer portugiesischen Bank machen.

Um eine Bonitätsprüfung durchführen zu können, werden die Banken folgende Unterlagen von Ihnen verlangen:

  • Ausweisdokument;
  • die letzten 3 Gehaltsabrechnungen (6 bei Selbständigen);
  • eine Erklärung des Arbeitgebers;
  • 3 aktuelle Kontoauszüge (6, wenn Sie selbständig sind);
  • Steuererklärung;
  • Haftungsausschluss.

Die Banken ziehen bei der Gewährung von Darlehen Antragsteller vor, deren monatlichen Aufwendungen im Verhältnis zum Einkommen bei unter 35 % liegen, die einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben und keine weiteren Darlehen bedienen müssen.

Wenn Sie selbständig sind und über die notwendigen Unterlagen verfügen, werden Sie normalerweise Vorteile bei der Darlehensgewährung haben. Bei Bedarf können Sie sich an einen Buchhaltungsspezialisten wenden, der Ihnen hilft, Ihr durchschnittliches Jahres- und Monatseinkommen nachzuweisen.

3. Kenntnisse der Bankensprache

Sobald Sie alle notwendigen Unterlagen zusammen haben und wissen, wie Sie den Immobilienkauf finanzieren möchten, ist es wichtig, die von den Banken vorgelegten Finanzierungsvorschläge interpretieren zu können. Sie sollten die verschiedenen Zinssätze eines Hypothekendarlehens sowie andere mit dem Darlehen verbundene Produkte kennen, um unnötige Zusatzkosten zu vermeiden.

Sie sollten sich mit Begriffen wie TAE (Effektiver Jahreszins) oder TAN (Nominalzins) auskennen. Gleiches gilt für feste oder variable Zinssätze, Spreads oder Lebens- und Mehrrisikoversicherungen.

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