Die Immobilienpreise in Portugal stiegen im 1. Quartal 2019 um 3,3 %

Gtres
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25 April 2019, Redaktion

Eine Immobilie in Portugal zu kaufen wird immer teurer. Die Immobilienpreise stiegen in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum letzten Quartal 2018 um 3,3 %. Dies entspricht, gemäß dem Immobilienpreisindex von idealista, einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 1.849 Euro und bedeutet einen Preisanstieg von 17 % gegenüber dem Vorjahr.

Portugiesische Regionen

Alle portugiesischen Regionen verzeichneten im letzten Quartal Preisanstiege, mit Ausnahme des Zentrums und der Autonomen Region der Azoren, wo ein Rückgang von 4,7 % bzw. 5,7 % verzeichnetet wurde. Bemerkenswert ist auch die Region Nord, wo die Immobilienpreise um 4,6 % stiegen. Es folgen die Autonome Region Madeira (3,7 %), die Metropolregion Lissabon (2,8 %), die Algarve (0,6 %) und Alentejo (0,5 %).

Die Metropolregion Lissabon ist nach wie vor, und wenig überraschend, die teuerste Region Portugals, um sich ein Eigenheim zu kaufen. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt dort bei 2.637 Euro. Danach folgen die Algarve, wo die die Immobilien bereits 2.072 Euro/m2 kosten, die Region Nord (1.512 Euro/m2) und die Autonome Region Madeira (1.493 Euro/m2).

Die Autonome Region der Azoren (849 Euro/m2), das Zentrum (981 Euro/m2) und Alentejo (1.026 Euro/m2) sind die günstigsten Regionen Portugals, um eine Immobilie zu kaufen.

Portugiesische Distrikte

Die Immobilienpreise stiegen in 15 der 24 untersuchten Distrikte, wobei die heftigsten Preisanstiege in Porto (4,6 %), Castelo Branco (4 %) und auf Madeira (3,6%) registriert wurden. In Lissabon stiegen die Preise um 2,2 %.

Die Inseln Terceira, Leiria und Pico verzeichneten dagegen die stärksten Preisrückgänge: -6,1 %, -5,9 % bzw. -4,1 %.

Das Ranking der teuersten Distrikte wird weiterhin von Lissabon (3.002 Euro/m2) angeführt, gefolgt von Faro (2.072 Euro/m2) und Porto (1.728 Euro/m2). Die günstigsten Immobilien können in Guarda (615 Euro/m2), Bragança (676 Euro/m2) und Castelo Branco (680 Euro/m2) gekauft werden.

Portugiesische Distrikthauptstädte und Städte

Die Immobilienpreise stiegen in 16 Bezirkshauptstädten, wobei Castelo Branco (4,8 %) die Liste anführte. Es folgen Setúbal (4,4 %), Guarda (4,2 %), Braga (4 %) und Évora (3,8 %). In Lissabon stiegen die Preise um 2,2 % und in Porto um 2,1 %.

Wo sind die Preise am meisten gefallen? In Vila Real (-18,1 %), Coimbra (-2,9 %) und Viana do Castelo (-2,7 %).

Lissabon ist nach wie vor die Stadt, in der es am teuersten ist, eine Immobilie zu kaufen: Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt hier bei 4.263 Euro. Die zweiten und dritten Plätze im Ranking der teuersten Städte Portugals belegen Porto (2.677 Euro/m2) und Faro (1.753 Euro/m2). Die günstigsten Distrikthauptstädte sind Guarda (674 Euro/m2), Castelo Branco (682 Euro/m2) und Vila Real (691 Euro/m2).

Hinweis: Die Stadt Leiria weist einen anomalen Rückgang der Immobilienpreise auf, der auf eine Änderung der Stichprobe zurückzuführen ist, die nicht repräsentativ ist. Diese Daten wurden bei der Studie nicht berücksichtigt.

Der Immobilienpreisindex von idealista

Ab dem ersten Quartal 2019 wurde die Methodik zur Erstellung der Preisberichte geändert. Nach der Einbeziehung von idealista/data wurden neue Berechnungsformeln eingeführt, die eine präzisere Analyse der Preisentwicklung, insbesondere in kleinen Gebieten, ermöglichen.

Auf Empfehlung des Teams von idealista/data wurde die Formel zur Berechnung des Durchschnittspreises aktualisiert: Neben der Eliminierung atypischer Anzeigen mit Preisen außerhalb des Marktes haben wir anstelle des Durchschnittswertes den Medianwert berechnet. Zum einen wurden mit dieser Änderung die Preise an die Realität des Immobilienmarktes angepasst und zum anderen gleichen wir so die Berechnungsmethode zur Erhebung von Immobiliendaten mit der anderer Länder ab.

Wir beziehen außerdem die Objektart „Einfamilienhäuser“ ein und schließen gleichzeitig alle Anzeigen aus, die sich seit geraumer Zeit in unserer Datenbank befinden und keinerlei Interaktion der Nutzer aufweisen. Der Bericht basiert weiterhin auf den von den Inserenten bei idealista veröffentlichten Angebotspreisen.

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